* 23 *

23. Schwingen
Boggart

In dieser Nacht steigerte sich der Ostwind zum Sturm. Er rüttelte an Fensterläden und Türen und ließ die ganze Hütte erzittern. Von Zeit zu Zeit heulte eine kräftige Bö um die Hütte und blies den Rauch in den Schornstein zurück, sodass die drei, die vor dem Kamin lagen, husten und spucken mussten.

Maxie hatte das Bett seines Herrn partout nicht verlassen wollen und schnarchte in der Dachkammer jetzt lauter denn je, sehr zum Leidwesen von Tante Zelda und Marcia, die beide nicht schlafen konnten.

Tante Zelda stand leise auf und blickte aus dem Fenster, wie sie es in stürmischen Nächten immer tat, seit ihr jüngerer Bruder Theo nicht mehr da war. Theo war wie ihr älterer Bruder Benjamin Heap Gestaltwandler. Irgendwann hatte er vom Leben unter den Wolken genug gehabt. Er wollte sich zum Himmel emporschwingen, dorthin, wo immer die Sonne schien. Eines Wintertags kam er zu ihr, um Lebwohl zu sagen, und am nächsten Morgen saß sie am Mott und sah zu, wie er ein letztes Mal seine Lieblingsgestalt annahm, die einer Sturmschwalbe. Das Letzte, was sie von Theo gesehen hatte, war ein schlanker Vogel, der über das Marschland in Richtung Meer flog, und schon damals hatte sie gewusst, dass sie ihn wahrscheinlich nie wieder sehen würde. Sturmschwalben lebten nämlich auf den Ozeanen und kehrten selten an Land zurück, außer wenn sie in einem Sturm abgetrieben wurden ... Tante Zelda seufzte und schlich auf Zehenspitzen zum Bett zurück.

Marcia hatte sich das Kissen über den Kopf gezogen. Sie konnte das Hundeschnarchen und das Heulen des Windes, der über die Marschen fegte, gegen die Hütte peitschte und sich mit Gewalt auf der einen Seite hinein- und auf der anderen wieder hinauszwängte, nicht mehr hören. Doch es war nicht nur der Lärm, der sie wach hielt. Noch etwas anderes ließ ihr keine Ruhe. Sie hatte heute Abend etwas gesehen, das ihr Hoffnung auf eine Rückkehr in die Burg machte. Und Mut für die Zukunft. Eine Zukunft ohne schwarze Magie. Sie lag wach und plante ihren nächsten Schritt.

Unten lag Junge 412 wach. Seit dem Zauber fühlte er sich sonderbar, so als schwirre ein Bienenschwarm in seinem Kopf herum. Er vermutete, dass von dem Zauber magische Energieteilchen zurückgeblieben waren und endlos im Kreis wirbelten. Er fragte sich, warum Jenna nicht wach war. Sie schlief tief und fest. Warum hatte sie kein Ohrensausen? Er steckte sich den Ring an, und als das goldene Glimmen den Raum erhellte, kam ihm ein Gedanke. Es musste an dem Ring liegen. Der Ring war der Grund, warum er Ohrensausen hatte und warum ihm der Zauber so leicht geglückt war. Er hatte einen magischen Ring gefunden.

Er rief sich in Erinnerung, was nach dem Zauber geschehen war. Er hatte mit Jenna dagesessen und in dem Zauberbuch geblättert, bis Marcia es bemerkt und sie aufgefordert hatte, es wegzulegen. Sie habe für heute genug von albernen Streichen, hatte sie gesagt. Dann, später am Abend, als gerade niemand in der Nähe war, hatte sie ihn abgepasst und zu ihm gesagt, dass sie morgen mit ihm sprechen wolle. Allein. In seinen Augen konnte das nur Ärger bedeuten.

Er war niedergeschlagen. Er konnte nicht mehr klar denken, daher beschloss er, eine Liste zu machen. Die Tatsachenliste der Jungarmee. Das hatte bisher immer funktioniert.

Erstens: Kein Morgenappell. GUT.

Zweitens: Viel bessere Verpflegung. GUT.

Drittens: Tante Zelda nett. GUT.

Viertens: Prinzessin freundlich. GUT.

Fünftens: Magischen Ring gefunden. GUT.

Sechstens: Außergewöhnliche Zauberin sauer. SCHLECHT.

Er war überrascht. Noch nie in seinem Leben hatte es mehr GUT als SCHLECHT gegeben. Aber irgendwie wurde das eine SCHLECHT dadurch noch schlimmer. Denn zum ersten Mal hatte er das Gefühl, dass er etwas zu verlieren hatte. Schließlich fiel er in einen unruhigen Schlaf und erwachte früh im Morgengrauen.

Am Morgen hatte der Ostwind abgeflaut, und in der Hütte herrschte allgemein eine erwartungsvolle Stimmung.

Tante Zelda war seit Tagesanbruch im Freien, um nachzusehen, ob der Wind in der Nacht Sturmschwalben hergetrieben hatte. Doch es waren keine da, und im Grunde hatte sie auch nichts anderes erwartet, obwohl sie die Hoffnung nie aufgab.

Marcia wartete darauf, dass Silas mit dem Talisman zurückkam.

Jenna, Nicko und Marcia warteten auf Nachricht von Silas.

Maxie wartete auf sein Frühstück.

Junge 412 machte sich auf Ärger gefasst.

»Schmecken dir die Hafergrützefladen nicht?«, fragte Tante Zelda Junge 412 beim Frühstück. »Gestern hast du dir zweimal nachgenommen, und jetzt hast du kaum einen Bissen gegessen.«

Junge 412 schüttelte den Kopf.

Tante Zelda sah ihn besorgt an. »Du siehst kränklich aus. Geht es dir gut?«

Junge 412 nickte, obwohl er sich elend fühlte.

Nach dem Frühstück, als er seine Decke so ordentlich zusammenlegte, wie er es bei der Armee sein Leben lang jeden Morgen getan hatte, fragte ihn Jenna, ob er Lust habe, Nicko und sie zu begleiten. Sie wollten mit der Muriel zwei rausfahren und auf die Rückkehr der Botenratte warten. Er schüttelte den Kopf. Jenna war nicht überrascht. Sie wusste, dass er fürs Bootfahren nichts übrig hatte.

»Dann bis später«, rief sie vergnügt und lief zu Nicko, der schon im Kanu saß.

Junge 412 beobachtete, wie Nicko das Boot durch den Mott in die Marschen steuerte. Das Marschland sah heute Morgen trostlos und kalt aus, wie wund gescheuert vom nächtlichen Ostwind. Er war froh, dass er in der Hütte am warmen Kamin bleiben konnte.

»Ah, da bist du ja«, hörte er Marcia hinter sich rufen. Er zuckte zusammen. »Ich möchte mit dir reden.«

Junge 412 rutschte das Herz in die Hose. Jetzt war es so weit, dachte er. Sie würde ihn fortschicken. Zurück zur Jungarmee. Er hätte es wissen müssen. Alles war zu schön, um wahr zu sein.

Marcia bemerkte, dass er erbleicht war.

»Fühlst du dich nicht wohl?«, fragte sie. »Ist dir die Schweinsfußpastete gestern Abend nicht bekommen? Also mir lag sie etwas schwer im Magen. Außerdem habe ich kaum ein Auge zugetan. Dieser grässliche Ostwind. Apropos Wind, ich verstehe nicht, warum dieser widerliche Köter nicht woanders schlafen kann.«

Junge 412 grinste. Er für sein Teil war froh, dass Maxie oben schlief.

»Ich habe mir gedacht, du hättest vielleicht Lust, mir die Insel zu zeigen«, fuhr Marcia fort. »Du kennst dich hier doch bestimmt schon aus.«

Junge 412 sah sie erschrocken an. Hatte sie einen Verdacht?

Wusste sie, dass er den Tunnel entdeckt hatte?

»Mach nicht so ein besorgtes Gesicht«, lächelte Marcia. »Na, wie wär’s? Zeigst du mir das Revier des Boggart? Ich habe noch nie gesehen, wie Boggarts leben.«

Nur ungern verließ Junge 412 die warme Hütte und machte sich mit Marcia auf den Weg.

Die beiden gaben ein seltsames Paar ab: Junge 412, der ehemalige Entbehrliche der Jungarmee, eine kleine schmächtige Gestalt, selbst in der unförmigen Schaffelljacke und den ausgebeulten Seemannshosen, und leicht zu erkennen an seinem hellroten Filzhut, den abzunehmen er sich bislang strikt geweigert hatte, auch nicht Tante Zelda zuliebe. Und neben ihm Marcia Overstrand, die Außergewöhnliche Zauberin, die ihn weit überragte und ein so scharfes Tempo anschlug, dass er immer wieder in Laufschritt fallen musste, um nicht zurückzubleiben. Ihr Gürtel aus Gold und Platin funkelte in der matten Wintersonne, und ihr schwerer, pelzgefütterter Seidenumhang flatterte in einem kräftigen Lila hinter ihr wie eine Fahne.

Bald erreichten sie das Revier des Boggart.

»Ist es hier?«, fragte Marcia, leicht schockiert darüber, wie jemand an einem so kalten und schmutzigen Ort leben konnte.

Junge 412 nickte, stolz darauf, dass er ihr etwas zeigen konnte, was sie noch nicht kannte.

»Na ja«, sagte sie. »So lernt man jeden Tag etwas dazu. Und gestern«, fuhr sie fort und sah Junge 412 in die Augen, bevor er wegschauen konnte, »gestern habe ich auch etwas gelernt. Etwas sehr Interessantes.«

Junge 412 scharrte nervös mit den Füßen und sah weg. Das ließ nichts Gutes ahnen.

»Ich habe gelernt«, fuhr Marcia mit leiser Stimme fort, »dass du eine natürliche magische Begabung hast. Du hast diesen Zauber so leicht hinbekommen, als hättest du seit Jahren Zauberunterricht. Aber du hast nie zuvor in deinem Leben mit Zauberei zu tun gehabt, habe ich Recht?«

Junge 412 nickte und schlug die Augen nieder. Noch immer hatte er das Gefühl, etwas Falsches getan zu haben.

»Das habe ich mir gedacht«, fuhr Marcia fort. »Ich vermute, du bist mit... mit zweieinhalb Jahren in die Jungarmee gekommen. In dem Alter wird man gewöhnlich geholt.«

Junge 412 hatte keine Ahnung, wie lange er in der Jungarmee gewesen war. Er konnte sich an nichts anderes in seinem Leben erinnern, deshalb nahm er an, dass Marcia Recht hatte. Er nickte abermals.

»Nun, wir alle wissen, dass du in der Jungarmee unmöglich mit Zauberei in Berührung gekommen sein kannst. Und doch verfügst du über magische Energien. Ich habe einen ordentlichen Schlag bekommen, als du mir gestern Abend den Charm zurückgegeben hast.«

Marcia zog einen kleinen, glänzenden Gegenstand aus einer Tasche in ihrem Gürtel und drückte ihn Junge 412 in die Hand. Er senkte den Blick. In seiner schmutzigen Hand lag ein kleines Paar silberner Schwingen. Die Schwingen schimmerten im Licht und sahen so aus, als könnten sie jeden Augenblick davonfliegen. Er betrachtete sie genauer. Jede Schwinge war mit einer feinen Einlegearbeit aus Gold und winzigen Buchstaben versehen. Er wusste, was das bedeutete. Er hielt einen Charm in der Hand, aber diesmal war es nicht bloß ein Stück Holz, sondern ein schönes Schmuckstück.

»Manche Charms für höhere Magie sind sehr schön«, erklärte Marcia. »Es gibt nicht nur aufgeweichte Toasts. Ich weiß noch, wie mir Alther dieses Stück zeigte. Für mich war es einer der einfachsten und schönsten Charms, die ich je gesehen hatte. Und das finde ich noch heute.«

Junge 412 starrte die schönen silbernen Flügel an. Auf dem einen stand FLIEGE IN DIE FREIHEIT und auf dem anderen MIT MIR.

Fliege in die Freiheit mit mir, sagte Junge 412 zu sich. Der Klang der Worte in seinem Kopf gefiel ihm. Und dann ...

Er konnte nichts dafür.

Er wusste wirklich nicht, was er tat.

Er sprach nur im Stillen die Worte, dachte an seinen Traum zu fliegen und ...

»Ich hab gewusst, dass es passieren würde!«, rief Marcia aufgeregt. »Ich hab’s gewusst!«

Junge 412 fragte sich, was sie meinte. Bis er merkte, dass er ebenso groß war wie sie. Und sogar größer – er schwebte über ihr. Überrascht sah er nach unten. Bestimmt würde sie ihn gleich ausschimpfen wie gestern Abend und ihm befehlen, mit dem Unfug aufzuhören und augenblicklich herunterzukommen. Doch zu seiner Erleichterung zeigte sie ein strahlendes Lächeln, und ihre Augen funkelten vor Erregung.

»Phänomenal!« Marcia beschirmte ihre Augen und blinzelte in die Morgensonne, als sie zu Junge 412 aufsah, der über dem Schlammloch des Boggart schwebte. »Das ist Zauberei für Fortgeschrittene. Dafür braucht man normalerweise Jahre. Ich kann es nicht glauben.«

Wahrscheinlich hätte sie das nicht sagen sollen, denn auch Junge 412 konnte es eigentlich nicht glauben.

Mit einem lauten Platsch landete er mitten im Schlammloch des Boggart.

»He! Hat ’n armer Boggart denn nie seine Ruhe?« Ein empörtes Paar Knopfaugen blinzelte aus dem Schlamm hervor.

»Ahhh ...«, japste Junge 412, strampelte sich an die Oberfläche und hielt sich am Boggart fest.

»Ich war gestern den ganzen Tag wach«, klagte der Boggart und schleppte den hustenden und spuckenden Jungen zum Rand des Schlammlochs. »Auf ’m Weg zum Fluss ständig die Sonne in den Augen, und von morgens bis abends das Gejammer von ’ner Ratte in den Ohren.« Er schob den Jungen aus dem Loch. »Mir reicht’s. Schlafen will ich, weiter nichts. Und keinen Besuch. Einfach nur schlafen. Kapiert? Biste in Ordnung, Kleiner?«

Junge 412 nickte, immer noch spuckend.

Marcia hatte sich hingekniet und wischte ihm mit einem ziemlich feinen lila Seidentaschentuch das Gesicht. Der kurzsichtige Boggart sah sie überrascht an.

»Oh, Morgen, Exzellenz«, grüßte er respektvoll. »Hab Sie gar nich gesehen.«

»Guten Morgen, Boggart. Ich bin untröstlich, dass wir Sie gestört haben. Haben Sie vielen Dank für Ihre Hilfe. Wir gehen sofort wieder und lassen Ihnen Ihre Ruhe.«

»Aber woher denn, war mir ein Vergnügen.«

Damit versank der Boggart im Schlamm, und zurück blieben nur ein paar Blasen an der Oberfläche.

Marcia und Junge 412 gingen langsam zur Hütte zurück. Marcia beschloss, darüber hinwegzusehen, dass der Junge von Kopf bis Fuß mit Schlamm bedeckt war. Sie wollte ihn etwas fragen. Sie hatte einen Entschluss gefasst und wollte nicht länger warten.

»Ich frage mich«, sagte sie, »ob du dir vorstellen könntest, mein Lehrling zu werden.«

Junge 412 blieb wie vom Donner gerührt stehen und starrte sie an. Das Weiße der Augen leuchtete aus seinem schlammverschmierten Gesicht. Was hatte sie gesagt?

»Du wärst mein erster. Ich habe noch keinen geeigneten gefunden.«

Junge 412 starrte sie nur fassungslos an.

»Ich will damit sagen«, versuchte Marcia zu erklären, »dass ich nie jemanden mit dem magischen Funken gefunden habe, aber du hast ihn. Ich weiß nicht, warum oder woher du ihn hast, aber du hast ihn. Und mit deiner und meiner Macht können wir beide, so glaube ich, die dunkle, die andere Seite besiegen. Vielleicht für immer. Was sagst du dazu? Willst du mein Lehrling werden?«

Junge 412 war bestürzt. Er sollte ihr, der Außergewöhnlichen Zauberin, helfen? Wie denn? Sie hatte alles missverstanden. Er war ein Schwindler – der Drachenring hatte magische Kräfte, nicht er. So gern er auch Ja gesagt hätte, er konnte nicht.

Er schüttelte den Kopf.

»Nein?« Marcia klang schockiert. »Heißt das nein?«

Er nickte langsam.

»Nein ...« Marcia fehlten die Worte, was sonst nur selten vorkam. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass der Junge ablehnen könnte. Niemand ließ sich die Chance entgehen, Lehrling der Außergewöhnlichen Zauberin zu werden. Abgesehen von dem Dummkopf Silas, natürlich.

»Ist dir klar, was du da sagst?«, fragte sie.

Junge 412 antwortete nicht. Er fühlte sich elend. Schon wieder hatte er es fertig gebracht, etwas Falsches zu tun.

»Ich bitte dich, denk noch mal darüber nach«, sagte Marcia in milderem Ton. Sie hatte die Angst in seinem Gesicht gesehen. »Es ist eine wichtige Entscheidung für uns beide – und für die Burg. Ich hoffe, du änderst deine Meinung.«

Junge 412 wusste nicht, wie er seine Meinung ändern könnte. Er hielt Marcia den Charm hin. Er glänzte sauber und hell in seiner schmutzigen Hand.

Diesmal war es Marcia, die den Kopf schüttelte.

»Er soll dich an mein Angebot erinnern, und mein Angebot steht noch. Alther gab ihn mir, als er mich fragte, ob ich sein Lehrling werden wollte. Natürlich nahm ich sofort an, aber ich kann verstehen, dass es für dich etwas anderes ist. Du brauchst Bedenkzeit. Ich möchte, dass du den Charm behältst, solange du dir die Sache durch den Kopf gehen lässt.«

Sie beschloss, das Thema zu wechseln. »Bist du eigentlich ein guter Insektenfänger?«, fragte sie aufgeräumt.

Junge 412 war ein sehr guter Insektenfänger. Er hatte im Lauf der Jahre viele Insekten als Haustiere gehalten. Am besten hatten ihm der Hirschkäfer Stag, der Tausendfüßler Milly und der große Ohrwurm Ernie gefallen, aber er hatte auch eine große schwarze Hausspinne mit behaarten Beinen gehalten, die Sieben-Bein-Joe hieß. Sieben-Bein-Joe lebte in dem Loch in der Wand über seinem Bett. Das heißt, bis zu dem Tag, an dem Junge 412 der Verdacht kam, dass er Ernie gefressen hatte, und obendrein wahrscheinlich Ernies gesamte Familie. Danach fand sich Joe unter dem Bett des Chefkadetten wieder, der panische Angst vor Spinnen hatte.

Marcia war hocherfreut über ihren Fang. Siebenundfünfzig Insekten unterschiedlichster Art genügten vollauf und entsprachen ungefähr dem, was Junge 412 tragen konnte.

»Sobald wir zu Hause sind«, sagte Marcia, »holen wir die Einmachgläser, und dann nichts wie rein mit ihnen. Das geht ganz fix.«

Junge 412 würgte. Dafür waren sie also: Käfermarmelade.

Als er Marcia zur Hütte folgte, hoffte er, dass das Kribbeln, das seinen Arm heraufwanderte, nicht allzu viele Beine hatte.

Septimus Heap 01 - Magyk
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